GreenTech 2026: Schwerpunkt auf Effizienz, intelligenter Beleuchtungssteuerung und nachhaltigen Anbaukonzepten

Premstätten, Österreich, und München, Deutschland (18. Juni 2026)  – Die GreenTech 2026 in Amsterdam hat erneut gezeigt, wie dynamisch sich die internationale Gartenbauindustrie entwickelt. Im Mittelpunkt vieler Diskussionen standen Lösungen für mehr Energieeffizienz, neue Ansätze in der Pflanzenpflege sowie die zunehmende Integration von Beleuchtungstechnik, Sensortechnik und Automatisierung.
Für ams OSRAM bot die Messe die Gelegenheit, mit Kunden, Partnern und Forschungseinrichtungen aktuelle Herausforderungen und zukünftige Entwicklungen im professionellen Pflanzenanbau zu erörtern.

Energieeffizienz bleibt ein zentrales Thema
Steigende Energiekosten prägen weiterhin die Anforderungen vieler Gewächshausbetreiber. Folglich besteht eine erhebliche Nachfrage nach Beleuchtungslösungen, die eine hohe Lichtleistung bei minimalem Energieverbrauch bieten.
Die GreenTech zeigte, dass Effizienzsteigerungen auch weiterhin zu den wichtigsten Innovationstreibern auf dem Markt gehören werden.

Beleuchtungs- und Sensortechnik wachsen zusammen
Neben der Leistung einzelner LEDs verlagert sich der Fokus zunehmend auf integrierte Systemlösungen. Beispiele hierfür sind Regelkreissysteme, bei denen Sensoren die Lichtverhältnisse direkt an den Pflanzen messen. 
Auf Grundlage dieser Daten können Beleuchtungssysteme ihre Intensität und ihr Spektrum automatisch anpassen. Ziel ist es, den Pflanzen kontinuierlich die gewünschten Lichtverhältnisse zu bieten und so stabile Wachstumsbedingungen zu gewährleisten. 
Die Kombination aus Sensor- und Lichttechnik eröffnet neue Möglichkeiten für eine präzisere Steuerung von Anbauprozessen. 

UV-C-Technologien gewinnen an Bedeutung 
Ein weiteres Thema auf der GreenTech 2026 war der Einsatz von UV-C-Strahlung zur Förderung der Pflanzengesundheit. 
Herkömmliche UV-C-Lösungen werden bereits heute zur Behandlung von Pflanzenkrankheiten eingesetzt. Gleichzeitig arbeiten Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Universitäten daran, die Auswirkungen verschiedener UV-Wellenlängen besser zu verstehen. 
LEDs bieten in dieser Hinsicht zusätzliche Vorteile, da sie kein Quecksilber enthalten und flexibel auf bestimmte Wellenlängen abgestimmt werden können. 

Innovation über das Gewächshaus hinaus 
Ein Blick auf den Profisport zeigt, wie vielseitig moderne Pflanzenbeleuchtung mittlerweile geworden ist. 
Zeitgleich mit dem Beginn der Weltmeisterschaft widmete sich die GreenTech auch der Pflege von Stadionrasen. Dieselben Beleuchtungskonzepte, die in Gewächshäusern zur Förderung des Pflanzenwachstums eingesetzt werden, unterstützen auch die Regeneration stark beanspruchter Spielflächen zwischen den Spielen. 
Rotes und blaues Licht fördern das Rasenwachstum, während UV-C-Technologien in Zukunft möglicherweise auch zur Behandlung von Krankheiten und Pilzbefall beitragen können. Dies eröffnet neue Anwendungsbereiche für Technologien, die ursprünglich für den professionellen Pflanzenanbau entwickelt wurden. 

Nachhaltige Ansätze für die Landwirtschaft der Zukunft 
Darüber hinaus wurden auf der Messe neue Konzepte vorgestellt, die den Einsatz chemischer Mittel reduzieren können. Dazu gehören beispielsweise kamerabasierte Systeme, die Unkraut erkennen und es mithilfe von Lasertechnologie punktgenau bekämpfen. 
Solche Ansätze zeigen, wie moderne Licht-, Sensor- und Lasertechnologien dazu beitragen können, landwirtschaftliche Prozesse effizienter und vor allem ressourcenschonender zu gestalten. 

GreenTech als Plattform für Austausch und Innovation 
Neben den technologischen Entwicklungen stand auf der GreenTech vor allem der Branchenaustausch im Mittelpunkt. Gespräche mit Kunden, Partnern und Forschungseinrichtungen haben erneut deutlich gemacht, wie wichtig Innovation, Forschung und der Schutz geistigen Eigentums für die weitere Entwicklung der Gartenbaubranche sind. 
Für ams OSRAM bleibt GreenTech somit eine wichtige Plattform, um die aktuellen Marktanforderungen besser zu verstehen, technologische Entwicklungen voranzutreiben und gemeinsam mit Partnern Lösungen für die Landwirtschaft der Zukunft zu entwickeln.


Wer tiefer einsteigen möchte, findet zusätzliche Einblicke und Einschätzungen zu den wichtigsten Trends der GreenTech 2026 im begleitenden Hortibiz Newsradio Interview:
ams OSRAM: Driving energy efficiency in horticulture - Hortimedia (nur auf Englisch verfügbar)

Unsere Experten Thomas Grebner and Alexander Wilm erklären wie ams OSRAM energieeffizientere Beleuchtungs- und Sensortechnologien entwickelt, die Landwirten dabei helfen, ihren Energieverbrauch zu senken, Kosten zu reduzieren und eine nachhaltige Produktion aufrechtzuerhalten.
 

Über ams OSRAM

Die ams OSRAM Gruppe (SIX: AMS) ist ein weltweit führender Anbieter von innovativen Licht- und Sensorlösungen. Als Spezialist für Digital Photonics verbinden wir Ingenieurskunst mit modernster globaler Fertigung, um unseren Kunden das breiteste Portfolio an digitalen Licht- und Sensortechnologien zu bieten. 

„Sense the power of light“ – unser Erfolg basiert von jeher auf dem tiefen Verständnis des Potenzials von Licht. Seit 120 Jahren entwickeln wir Innovationen, die Märkte bewegen: vom Auto über die industrielle Fertigung bis hin zu Medizin- und Consumer‑Elektronik. Im Jubiläumsjahr der Marke OSRAM arbeiten rund 18.500 Mitarbeitende weltweit an wegweisenden Lösungen entlang gesellschaftlicher Megatrends wie intelligente Mobilität, Künstliche Intelligenz, Augmented Reality, Smart Health und Robotik. Das spiegelt sich in rund 12.000 erteilten und angemeldeten Patenten wider. Die Gruppe mit Hauptsitz in Premstätten/Graz (Österreich) und einem Co-Hauptsitz in München (Deutschland) erzielte 2025 einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro und ist als ams-OSRAM AG an der SIX Swiss Exchange notiert (ISIN: AT0000A3EPA4).

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