Die nächste Generation der Fahrwerksregelung beginnt jetzt: ams OSRAM führt magnetischen Positionssensor AS5173 am Markt ein

Premstätten, Österreich, und München, Deutschland (25. Februar 2025) – Präzision und Zuverlässigkeit gewinnen in modernen Fahrzeugsystemen zunehmend an Bedeutung – umso mehr, da die Automobilindustrie die Elektrifizierung der Mobilität mit Hochdruck vorantreibt. Elektrofahrzeuge sind in der Regel schwerer als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Mit dem steigenden Fahrzeuggewicht wächst auch der Bedarf an leistungsstärkeren Dämpfungs- und Fahrwerkregelsystemen. Insbesondere letztere erfordern jedoch eine präzise Positionserfassung, um optimale Performance, Sicherheit und Komfort zu gewährleisten: durch die Anpassung der Bodenfreiheit zur Steigerung der aerodynamischen Effizienz – und damit zur Senkung des Energieverbrauchs und Erhöhung der Reichweite von Elektrofahrzeugen – oder durch die schnelle Anpassung des Aufhängungssystems bei kritischen Ausweichmanövern.

Um diesen stetig wachsenden Anforderungen zu begegnen, präsentiert ams OSRAM jetzt den AS5173 – einen hochauflösenden magnetischen Positionssensor, der speziell für fortschrittliche Anwendungen zur Fahrwerkspositionserfassung konzipiert wurde. Aufbauend auf dem bewährten AS5172 verfügt der AS5173 über einen Rauschunterdrückungsfilter, der die effektiv erreichbare Winkelmessgenauigkeit  deutlich steigert. Damit eignet er sich besonders für aktive Dämpfungssysteme, die zunehmend in Elektrofahrzeugen zum Einsatz kommen, um Fahrkomfort und Energieeffizienz zu verbessern.

„Der AS5173 ist eine direkte Antwort auf die Herausforderungen, denen unsere Kunden bei der Entwicklung intelligenterer, sichererer und effizienterer Fahrzeuge gegenüberstehen“, so David Schneider, Produktmanager bei ams OSRAM. „Mit modernster Filtertechnologie versetzen wir Tier-1-Zulieferer und OEMs in die Lage, die Leistungsgrenzen von Fahrwerksregelsystemen immer weiter zu verschieben – vor allem auf elektrischen und autonomen Fahrzeugplattformen.“

Der Sensor entspricht der Klassifizierung AEC-Q100 Grade 1, hält die Sicherheitsanforderung ASIL B ein – und ist somit für sicherheitskritische Anwendungen im Automobilbereich geeignet. Dank PSI5-Schnittstelle benötigt der AS5173 lediglich eine Zwei-Draht-Verbindung (Versorgungsspannung und Masse) zur Anbindung an das Steuergerät (Electronic Control Unit, ECU). Die gemessene Winkelposition wird über Strommodulation auf der Versorgungsleitung an das Steuergerät übermittelt. Dies reduziert Systemgröße, Gewicht und Kosten – und erhöht zudem die Zuverlässigkeit. Dank des kompakten System-in-Package-Designs fügt sich der Sensor nahtlos in vorhandene Fahrzeugarchitekturen ein. Der AS5173 funktioniert bereits bei einer magnetischen Flussdichte von 10 mT und kann somit auch mit schwächeren Magneten ohne Seltene Erden oder mit Magneten ohne schwere seltene Erden  eingesetzt werden. Selbst bei schwachen Magneten bleibt das Bauteil dank seines differentiellen On-Chip-Messverfahrens gegen magnetische Störfelder immun.

Mit der Einführung des AS5173 unterstreicht ams OSRAM erneut seine Kompetenz im Bereich hochmoderner Sensorsysteme für die Mobilität von morgen. Weitere Informationen finden Sie auf der Produktseite von ams OSRAM.
 

Über ams OSRAM

Die ams OSRAM Gruppe (SIX: AMS) ist ein weltweit führender Anbieter von innovativen Licht- und Sensorlösungen. Als Spezialist für Digital Photonics verbinden wir Ingenieurskunst mit modernster globaler Fertigung, um unseren Kunden das breiteste Portfolio an digitalen Emitter- und Sensortechnologien zu bieten. 

„Sense the power of light“ – unser Erfolg basiert von jeher auf dem tiefen Verständnis des Potenzials von Licht. Seit 120 Jahren entwickeln wir Innovationen, die Märkte bewegen: vom Auto über die industrielle Fertigung bis hin zu Medizin- und Consumer‑Elektronik. Im Jubiläumsjahr der Marke OSRAM arbeiten rund 19.000 Mitarbeitende weltweit an wegweisenden Lösungen entlang gesellschaftlicher Megatrends wie intelligente Mobilität, Künstliche Intelligenz, Augmented Reality, Smart Health und Robotik. Das spiegelt sich in über 12.000 erteilten und angemeldeten Patenten wider. Die Gruppe mit Hauptsitz in Premstätten/Graz (Österreich) und einem Co-Hauptsitz in München (Deutschland) erzielte 2025 einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro und ist als ams-OSRAM AG an der SIX Swiss Exchange notiert (ISIN: AT0000A3EPA4).

Mehr über uns erfahren Sie auf https://ams-osram.com

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