Förderung der digitalen und grünen Transformation – EBSCON 2023

Wie lässt sich die digitale und die grüne Transformation gleichzeitig vorantreiben? Dies war das zentrale Thema der EBSCON 2023 (Electronic Based Systems Conference) in Graz, Österreich. Karin Ronijak, Vice President Global Public Funding bei ams OSRAM, nahm gemeinsam mit Vertretern der europäischen Halbleiter- und Elektronikindustrie an einer Podiumsdiskussion teil. Das Thema: Was muss die Technologiebranche tun, um Verantwortung zu übernehmen und Technologien zu entwickeln, die sowohl die digitale als auch die grüne Transformation unterstützen und beschleunigen?

Um den Übergang eines Unternehmens zum European Green Deal und zur digitalen Transformation zu erleichtern, müssen klare politische Rahmenbedingungen geschaffen werden. Dazu gehören die Festlegung präziser politischer Ziele, die Umsetzung rechtlicher Rahmenbedingungen zur Förderung von Investitionen in die Klimaneutralität, die Förderung der Einführung emissionsarmer Technologien und vor allem die Verbesserung digitaler Kompetenzen und der Bildung.

ams OSRAM investiert weltweit, um diesen doppelten Wandel zu ermöglichen – darunter Investitionen in Technologien, Systeme, Fertigungsprozesse und vor allem in Menschen. Wir sind überzeugt, dass Nachhaltigkeit in ihrer Gesamtheit eine notwendige Grundlage für unsere „License to Operate“ ist – und eine entscheidende Voraussetzung für langfristigen Erfolg.

Wir tragen aktiv zu diesem Transformationsprozess bei, indem wir drei Hauptrichtungen „verfolgen“: die Entwicklung innovativer Technologien und Produkte , die Umsetzung einer hochautomatisierten und KI-gestützten umweltfreundlichen Halbleiterproduktion sowie die Ermöglichung intelligenter Anwendungen auf Basis unserer energieeffizienten Produkte.

In unserem Technologieportfolio legen wir einen Schwerpunkt auf die Entwicklung umweltfreundlicher Produkte und Lösungen. Damit meinen wir Technologien, die sowohl innovativ als auch umweltfreundlich sind und dazu beitragen, CO₂-Emissionen zu reduzieren, sauberes Trinkwasser bereitzustellen und einen nachhaltigen Lebensstil zu fördern. Zu diesem Zweck entwickeln unsere F&E-Experten Produkte und Lösungen, die über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg einen positiven Beitrag leisten können.

Aufgrund ihrer Energieeffizienz und geringen Größe sind optische Halbleiter prädestiniert dafür, traditionelle Technologien mit einer schlechteren Ökobilanz zu ersetzen. Darüber hinaus ermöglichen optische Sensorlösungen die Erfassung der Umgebung und die Generierung von Daten über die Welt um uns herum. Sie übernehmen die Funktion unserer Sinne – als Augen autonomer Autos und intelligenter Roboter oder als Nase, Ohren und Tastsinn vieler Geräte des Internets der Dinge. Auf diese Weise tragen sie wesentlich dazu bei, Prozesse intelligenter, d. h. effizienter, sicherer und komfortabler zu gestalten.

Unsere miniaturisierten und energieeffizienten Produkte für Anwendungen wie Displays, Roboter und Elektroautos unterstützen das ehrgeizige Dekarbonisierungsziel der EU und ermöglichen neuartige digitale Anwendungen. Nach unseren Berechnungen wird der Energieverbrauch dieser hochinnovativen Produkte um durchschnittlich über 30 Prozent reduziert. Allein die vollständige Umstellung der Tagfahrlichtfunktion von Halogen- auf LED-Technologie würde in Deutschland jährlich rund 1.900 Tonnen CO₂ einsparen. Die zunehmende Automatisierung unserer Produktionsstandorte, die KI-gestützte Halbleiterfertigung sowie die Umstellung auf größere Wafer tragen ebenfalls zu Energieeinsparungen und einem deutlich geringeren Rohstoffverbrauch bei.

Als weltweit führendes Unternehmen im Bereich der optischen Technologien nutzen wir das gesamte Lichtspektrum, um das Leben aller Menschen einfacher und besser zu gestalten. Unser Alleinstellungsmerkmal ist unser umfassendes Technologieportfolio, und unser Ziel sind Innovation und Technologieführerschaft.