Hochauflösender CMOS-Hochgeschwindigkeitsbildsensor für Machine-Vision-Systeme geht in die Massenproduktion

Premstaetten, Österreich (12. Juni 2018) -- ams (SIX: AMS), ein weltweit führender Anbieter von Hochleistungssensorlösungen, hat heute bekannt gegeben, dass sein CMV50000, ein sehr schneller 48-MPixel-Bildsensor mit globalem Verschluss (Global Shutter, gleichzeitige Belichtung aller Sensorpixel) für anspruchsvolle Machine-Vision-Anwendungen, in die Serienproduktion gegangen ist.

Er kann jetzt in großen Stückzahlen bestellt werden.

Der CMV50000 im 35-mm-Format weist eine 7920 x 6002-Matrix mit 4,6-µm-Pixeln auf, basierend auf einer patentierten Pixel-Architektur mit acht Transistoren und ist ein Durchbruch bei der
Leistungsfähigkeit von CMOS-Bildsensoren. Er arbeitet mit schnellen 30 Frames pro Sekunde (fps) bei 12-Bit-Pixeltiefe und voller Auflösung
oder 42fps in einem 4K-Modus mit Binning oder 8K-Modus (beschnitten), und sogar noch schneller – bis zu 85fps – mit Subsampling der Pixel bei einer 4K-Auflösung.

Dies bedeutet, dass der CMV50000 detaillierte Ansichten großer Oberflächenbereiche leisten kann, die in der Fertigungsautomation gefordert werden, wie es bei Anlagen und Systemen für die automatisierte optische Inspektion (AOI) der Fall ist, die für die Prüfung der Displays von Mobiltelefonen, Tablets, Laptops und TV-Geräten eingesetzt werden. Dank der Kombination von hoher Framerate und hoher Auflösung können die Hersteller ihren bereits hohen Durchsatz in den Montagewerken für konsumelektronische Geräte weiter steigern.

Die rauscharme Pixelarchitektur von ams überzeugt durch exzellente Eigenschaften des elektronischen Verschlusses und die Global-Shutter-Technik sorgt für verzerrungsfreie Bilder auch bei sich schnell bewegenden Objekten. Der Sensor bietet bei voller Auflösung einen optischen Dynamikbereich von 64 dB – und bis zu 68 dB im 4K-Binning-Modus. Der Bildsensor profitiert von der On-Chip Integration neuester Rauschreduzierungsschaltungen, wie z.B. der Schwarzwertklemmung, dank der Bilder in hoher Qualität unter lichtschwachen Bedingungen erfasst werden können.

Die herausragenden Eigenschaften des CMV50000 sind ein großer Anreiz für die Hersteller die Bildsensoren in CCD-Technik (Charge-Coupled Device, ladungsgekoppeltes Bauelement) austauschen, die bisher in Anwendungen mit höchsten Auflösungsanforderungen eingesetzt wurden. Jetzt können sie einen CMOS-Bildsensor verwenden, der nicht nur einfacher in ein Kamerasystem zu implementieren ist, sondern auch weniger Strom verbraucht und mit höheren Frameraten arbeitet.

Die überlegenen Abbildungseigenschaften des CMV50000 wurden bereits Anfang 2018 bei den Image Sensors Europe Awards 2018 ausgezeichnet, als er zum Biggest Breakthrough Development gekürt wurde.

„In den letzten Monaten konnte ams sich über die riesige Nachfrage nach dem CMV50000 von Konstruktionsteams freuen, die neue automatisierte optische Inspektionsanlagen und Vision
Systems für die Prüfung von Flachbildschirmen entwickeln“, sagte Wim Wuyts, Marketing
Director für den Bereich CMOS Image Sensors bei ams. „Der CMV50000 ist jetzt vollständig zertifiziert und für diese Hersteller in Produktionsmengen erhältlich. Darüber hinaus wird es dazu ein passendes, umfassendes Demonstrationssystem zur Beurteilung der Sensoreigenschaften geben.“

Sowohl die Monochrom- als auch die Farbversion des CMV50000 sind jetzt in Produktionsmengen erhältlich. Der Stückpreis beträgt € 3.450,00.

Musteranforderungen und weitere technische Informationen finden Sie auf
CMV50000.