Licht als smartes Netzwerk – ams OSRAM setzt Maßstäbe auf der Light + Building 2026

Premstätten, Österreich, und München, Deutschland (12. März 2026) — Die Frage, was ein Gebäude „intelligent" macht, wird in der Branche seit Jahren diskutiert. ams OSRAM hat auf der Light + Building 2026 eine klare Antwort gegeben: Es ist das Licht – nicht als Beleuchtung, sondern als eine Art sensorisches Nervensystem. Es nimmt Räume wahr, reagiert auf Menschen und liefert Daten, die weit über die klassische Gebäudeautomation hinausgehen. Was Photonik als Schlüsseltechnologie der vernetzten Welt bedeutet, zeigte das Unternehmen in Halle 8.0 mit seinen Exponaten.


Die Messe im Überblick: Auf dem Weg zum Digital Photonics Leader

Die Light + Building 2026 versammelte rund 2.000 Aussteller aus aller Welt unter dem Leitthema „Be Electrified – Electrifying Places. Illuminating Spaces“.

Die drei Themenschwerpunkte Sustainable Transformation, Smart Connectivity und Living Light spiegelten wider, was die Branche bewegt: der Druck zur Dekarbonisierung, die Komplexität vernetzter Systeme und die wachsende Erkenntnis, dass Licht psychologisch, architektonisch und technologisch neu gedacht werden muss. Welchen Beitrag ams OSRAM zu dieser Thematik leistet, verdeutlichte Dr. Clemens Müller, Senior Director Application Marketing bei ams OSRAM, in seinem Vortrag. Er sprach über die Möglichkeiten der recht jungen Optical Force Sensing Technologie und ihren Mehrwert für das Design von Bedienelementen.

In diesem Jahr feiert das Unternehmen das 120-jährige Jubiläum der Marke OSRAM. Dafür erhielt ams OSRAM eine Anerkennung in Form eines Awards von der Messe Frankfurt. Das Jubiläum ist ein Vermächtnis, das auf Innovation, Partnerschaft und der Kraft des Lichts basiert. Seit 1906 steht OSRAM für Fortschritt durch Licht und hat sich von der Glühlampe zu zukunftsweisenden Beleuchtungs- und Sensortechnologien entwickelt. Die Messe hat gezeigt: Orientierung ist in Zeiten des Wandels der entscheidende Mehrwert. Genau dort setzt ams OSRAM an.

Diese Positionierung des Unternehmens als Spezialist für Digital Photonics basiert auf einem fundamentalen Paradigmenwechsel: Lichtquellen werden zu Datenpunkten. Sensoren werden zu Entscheidungsträgern. Und Gebäude werden zu lernenden Systemen – vorausgesetzt, die photonikbasierte Infrastruktur stimmt. Hier liegt der strategische Kern dessen, was ams OSRAM auf der Light + Building 2026 demonstriert hat. Zu den Highlights auf der Messe zählten:

Sensorik statt Mechanik: Neue Möglichkeiten für das Interface-Design

Ob Aufzugstaste, Smartphone-Button oder Lichtschalter: Heutzutage verwendet man diese Technik täglich ganz selbstverständlich. Dass hinter diesen einfachen Handlungen komplexe Anforderungen an Design, Zuverlässigkeit und Hygiene stehen, bleibt meist unbeachtet. Klassische Bedienelemente wie mechanische oder kapazitive Tasten beanspruchen Platz, schränken die Gestaltungsfreiheit ein und stoßen bei kompakten, wasserfesten oder leicht zu reinigenden Geräten an Grenzen. Hier setzt die Optical Force Sensing Technologie von ams OSRAM an: Sie erfasst präzise unterschiedliche Druckstufen und ermöglicht in Kombination mit infrarotdurchlässigen Oberflächen berührungslose und touchbasierte Funktionen. Das eröffnet neue Spielräume für robuste, intuitive und elegante Bedienkonzepte ohne klassische Tasten. Dies erlaubt neue Einsatzmöglichkeiten für Schaltertechnologien: Sie können je nach Ansteuerung für unterschiedliche Szenarien in der Industrie sowie dem Konsumenten- und Automobilbereich flexibel eingesetzt werden.

Emergency Hub: Wenn Licht Leben rettet

ams OSRAM demonstrierte auf der Messe auch einen integrierten Produkt-Showcase, der zeigt, was passiert, wenn Sensorik, Licht und Steuerung zusammengedacht werden. Im Ernstfall, wenn Sekunden entscheiden, müssen Systeme funktionieren, ohne dass Menschen sie bedienen. Der Emergency Hub veranschaulichte, wie die Technologie von ams OSRAM in solchen Fällen unterstützt. Denn ein zentraler Aspekt moderner Notfallprävention könnte sein, Informationen situativ anzupassen. In einer Gefahrenlage kann EVIYOS™ Shape Notfall‑ und Richtungssymbole auf den Boden projizieren und so die Fluchtwege anzeigen. Diese Anzeigen lassen sich in Echtzeit verändern und so Fluchtwege flexibel anpassen, etwa dann, wenn bestimmte Bereiche nicht mehr passierbar sind. Unterstützt durch klassische Rauchmelder, wie sie aus privaten Haushalten bekannt sind, entsteht darüber hinaus ein abgestimmtes Warnsystem. Zusätzlich zu den projizierten Symbolen und dem akustischen Alarm signalisiert eine gut sichtbare Deckenleuchte – vergleichbar mit industriellen Warnampeln – den Ernstfall durch rotes Blinklicht.

Das Zusammenspiel aus dynamischer Projektion und eindeutiger visueller sowie akustischer Warnung hilft, Orientierung zu geben, Reaktionszeiten zu verkürzen und Menschen sicher aus dem Gebäude zu leiten. Der Emergency Hub ist ein Argument dafür, dass Sicherheit im Gebäude kein Nischenthema der Elektrotechnik ist, sondern eine systemische Designaufgabe – und dass photonikbasierte Lösungen dabei eine zentrale Rolle spielen.

Licht nur da eingesetzt, wo es benötigt wird

In der Architekturbeleuchtung kann man EVIYOS™ Shape auch als pixeliertes Licht einsetzen, um Personen, Fahrrädern oder Fahrzeugen gezielt den Weg zu weisen oder Licht nur dort zu aktivieren, wo sich ein Objekt bewegt, beispielsweise entlang der tatsächlichen Fahrspur eines Autos. Für mehr Effizienz in der Gebäudetechnik sorgt das Zusammenspiel aus Sensorik und Licht. Der Time‑of‑Flight‑Sensor TMF8829 erkennt, ob sich Menschen in einem Raum aufhalten, und ermöglicht so eine bedarfsgerechte Steuerung: Licht wird nur dann angeschaltet, wenn es tatsächlich benötigt wird, also wenn sich Personen im Raum befinden. Es schaltet sich automatisch ab, wenn Räume leer sind.

Weltpremiere: Die Papierspule – Nachhaltigkeit fängt in der Lieferkette an
Nachhaltigkeit wird in der Branche oft als Eigenschaft von Endprodukten kommuniziert. ams OSRAM hat auf der Light + Building 2026 einen anderen Ansatz gewählt – und damit eine Debatte angestoßen, die die gesamte LED-Industrie betrifft.

Die Papierspule für LED-Komponenten ist auf den ersten Blick unspektakulär. Auf den zweiten Blick ist sie ein Systemargument: Wenn eine einzelne Komponente in der Zulieferkette den CO₂-Fußabdruck um rund 80 Prozent reduziert, bei vergleichbaren Kosten und einem um ein Drittel geringeren Gewicht – warum macht das nicht jeder? Die Antwort ist industrielle Trägheit. ams OSRAM hat mit der Papierspule gezeigt, dass es einen anderen Weg gibt: Nachhaltigkeit nicht nur am Ende der Wertschöpfungskette zu denken, sondern von Anfang an zu integrieren.

Wachstumsmärkte: Wo Photonik die nächste Disruption treibt
ams OSRAM hat die Messe in Frankfurt genutzt, um seine strategische Ausrichtung zu verdeutlichen – und dabei Felder benannt, die auf den ersten Blick weit vom klassischen Lichtmarkt entfernt scheinen: Automotive, Augmented & Virtual Reality, Künstliche Intelligenz, Robotics, Smart Health und Smart Devices. Überall dort, wo Maschinen sehen, messen und reagieren müssen – ob im autonomen Fahrzeug, im OP-Saal oder im Industrieroboter – braucht es präzise Photonik. Mit mehr als 10.000 Patenten und Patentanmeldungen und einer Präsenz in über 170 Ländern ist ams OSRAM in einer Position, diese Märkte nicht nur zu begleiten, sondern mitzugestalten.

Fazit: 120 Jahre sind ein starkes Argument

Jubiläen verleiten zur Nostalgie. ams OSRAM hat auf der Light + Building 2026 das Gegenteil getan: Die 120-jährige Geschichte der Marke OSRAM wurde als Beweis angetreten, dafür, dass ein Unternehmen, das so viele Technologiewellen mitgestaltet hat, weiß, wie Disruption funktioniert. Auf der Light + Building in Frankfurt stellt ams OSRAM noch bis zum 13. März aus, in Halle 8.0, Stand D40. Weitere Informationen zu der ausgestellten Technologie finden Sie auf der Website.

Unter dem Leitmotiv „Making the future brighter“ stellt das Unternehmen mit der Light + Building das diesjährige 120-jährige Jubiläum der Marke OSRAM in den Fokus. Auf der Website finden Sie weitere Informationen zum Jubiläum.


Bilder

Hier finden Sie Bildmaterial zur Messe

Bildunterschriften

1) Sensorik und Signallicht im Zusammenspiel: Im Produkt-Showcase „Emergency Hub“ erkennt ein Rauchmelder Gefahren frühzeitig, während eine gut sichtbare Deckenwarnleuchte mit rotem Blinksignal den Alarm unterstützt – ein Beispiel dafür, wie vernetzte photonikbasierte Technologien Orientierung und Sicherheit erhöhen.


2) Im Produkt-Showcase „Emergency Hub“ zeigt ams OSRAM mit der Hochleistungs-LED EVIYOS™ Shape, wie dynamische Projektionen im Ernstfall Fluchtrichtungen sichtbar machen: Notfall- und Richtungssymbole werden in Echtzeit auf den Boden geworfen und passen sich automatisch an die Situation an.

3) Gut sichtbar: Die im Emergency Hub integrierte Deckenwarnleuchte signalisiert den Ernstfall durch rotes Blinklicht – ein zentrales Element der sicheren, photonikbasierten Notfallkommunikation.


4) Licht als smartes Netzwerk: Was Photonik als Schlüsseltechnologie für die Zukunft bedeuten kann, zeigte ams OSRAM auf der Light + Building 2026.

5) Im Jahr 2026 feiert ams OSRAM das 120-jährige Jubiläum der Marke OSRAM.


6) Dank der DURIS™ E5050 von ams OSRAM erscheint die Frankfurter Skyline in einem ganz besonderen Licht. Zusammen mit Partner Irlbacher Blickpunkt Glas GmbH zeigt das Unternehmen hier ein Konstrukt, das aus mehreren beleuchteten Glasscheiben besteht.


7) Erstmals vorgestellt: ams OSRAM und die Zumtobel Group haben gemeinsam eine Alternative zu den Kunststoffrollen entwickelt, die für den Transport von LED-Streifen und Komponenten verwendet werden: die Papierrolle.

 

Über ams OSRAM

Die ams OSRAM Gruppe (SIX: AMS) ist ein weltweit führender Anbieter von innovativen Licht- und Sensorlösungen. Als Spezialist für Digital Photonics verbinden wir Ingenieurskunst mit modernster globaler Fertigung, um unseren Kunden das breiteste Portfolio an digitalen Licht- und Sensortechnologien zu bieten. 

„Sense the power of light“ – unser Erfolg basiert von jeher auf dem tiefen Verständnis des Potenzials von Licht. Seit 120 Jahren entwickeln wir Innovationen, die Märkte bewegen: vom Auto über die industrielle Fertigung bis hin zu Medizin- und Consumer‑Elektronik. Im Jubiläumsjahr der Marke OSRAM arbeiten rund 18.500 Mitarbeitende weltweit an wegweisenden Lösungen entlang gesellschaftlicher Megatrends wie intelligente Mobilität, Künstliche Intelligenz, Augmented Reality, Smart Health und Robotik. Das spiegelt sich in rund 12.000 erteilten und angemeldeten Patenten wider. Die Gruppe mit Hauptsitz in Premstätten/Graz (Österreich) und einem Co-Hauptsitz in München (Deutschland) erzielte 2025 einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro und ist als ams-OSRAM AG an der SIX Swiss Exchange notiert (ISIN: AT0000A3EPA4).

Mehr über uns erfahren Sie auf https://ams-osram.com

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